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Fleisch, Feuer und flauschige Felle

Eine Gondelfahrt am Abend hat immer etwas Besonderes. Die Stützen der Bahn sind erleuchtet und man sieht hinab auf ein winterlich geschmücktes Dorf. Wenn die Gondeln dann noch mit flauschig warmen Schaffellen bestückt sind, weiß man, dass man etwas ganz Besonderem entgegen fährt.

Um 18 Uhr fuhren wir vergangenen Mittwoch mit der Versettla Bahn in Gaschurn in Richtung Mittelstation, denn genau dort befindet sich das Rehsee Stöbli. Schon aus der Gondel, konnten wir ein Lagerfeuer auf der Terrasse erspähen – ein unvergesslicher erster Eindruck! Begrüßt wurden wir dann noch mit einem warmen Pflaumenwein, garniert mit einem kleinen Sahnehäubchen. Das Lächeln auf unseren Gesichtern sollte also nicht so schnell wieder verschwinden. Zufrieden schmunzelnd standen wir somit erst einmal ein Weilchen um das Feuer herum und genossen die einzigartige Stimmung, bis es in die warme Stube ging.

Da wir als eine Art Testkaninchen eingeladen waren, bekamen wir nicht wie sonst ein à la carte Menü sondern ein Büfett aus allen verschieden Speisen, aus denen man beim Haxenabend auswählen kann. Wir hatten also nicht die Qual der Wahl, sondern das Privileg von allem ein wenig probieren zu können. Es gab Kalbshaxen, Ochsen Rippen, Spanferkel und Ente, allesamt unglaublich zart und geschmacksvoll. Wo wir eine knusprige Kruste erhofften, gab es auch eine knusprige Kruste, wenn es zart und saftig sein sollte, war es das auch.

Für das zusätzliche Geschmackserlebnis sorgten eine Orangen-Thymian Sauce sowie ein Rosmarin Sauce. Natürlich gab es auch eine sagenhafte Auswahl an Beilagen, wie knackigem Gemüse, Rotkohl, bayrisch Kraut, Bratkartoffeln und knusprig gebratenen Knödeln.

Vermutlich wundert es niemanden, dass wir beinahe aus dem Rehsee Stöbli kugelten, zumal unser Abend mit einem leckeren Kaiserschmarrn abgerundet wurde und wir zum Essen noch ein bis zwei typisch bayerische Weißbier tranken.

Auf der Fahrt zurück ins Tal, konnten wir unser Glück noch immer kaum fassen und waren absolut begeistert von dem super Essen. Fest steht schon jetzt, dass wir uns auch für das Cowboysteak Dinner gerne wieder als Probanden zur Verfügung stellen.

Unser Fazit: Der Haxenabend lohnt sich auf jeden Fall!



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Autor

Svea

Svea ist als gebürtige Wuppertalerin (das ist die Stadt mit der schönen Schwebebahn) das momentane „Nordlicht“ bei der SiMo. Nach 9 Semestern in den Bereichen Tourismus und Sport, die sie zeitweise in den Niederlanden, der Schweiz, Garmisch-Partenkirchen und Köln verbrachte, ist Svea nun im Montafon gelandet. Zuerst absolvierte sie ein Praktikum im Bereich der Sommerentwicklung und Bergerlebnisse, jetzt ist sie Teil unseres Marketing Teams. In dieser Position wird sie immer mal wieder über ihre Erfahrungen und Erlebnisse bei der SiMo berichten und Euch über Neuheiten auf dem Laufenden halten. Wenn sie nicht im Büro ist, trifft man sie schon mal als Nikolaus oder Tannenbaum auf der Piste an...